Der Sommer steht vor der Tür und es wird Zeit, deine Winterkleidung richtig zu verstauen. Wir zeigen dir, wie du deine Lieblingsteile vor Motten, Staub und Schäden schützt: mit erprobten Tipps und Tricks.
Die Aufbewahrung von Kleidung ist kein Hexenwerk, aber es gibt einiges zu beachten. Mit den richtigen Maßnahmen schützt du deine Lieblinge vor Motten, Staub, Feuchtigkeit und anderen Schäden.
Damit deine Lieblingsteile lange haltbar bleiben und bereit sind für die nächste Saison, haben wir dir 7 wertvolle Tipps und Tricks zusammengestellt, wie du deine Kleidung optimal lagerst.
Lagere die Kleidung sauber
Bevor du deine Kleidung lagerst, solltest du sicherstellen, dass sie sauber ist. Wasche deine Teile vor dem Einlagern gründlich durch.
Dadurch werden Schmutz, Schweiß und andere Verunreinigungen entfernt, die zu Flecken und Gerüchen führen könnten. So sind deine Lieblingsteile perfekt vorbereitet für die Lagerung.
Tipp: Achte auf die Pflegeetiketten deiner Kleidung und wähle die passende Wäschetemperatur.
Taschen gründlich entleeren
Bevor du deine Kleidung verstaust, solltest du unbedingt die Taschen checken und entleeren. Das ist schnell übersehen, kann aber zu unangenehmen Überraschungen führen.
Vergessene Gegenstände können Abdrücke, Flecken oder Verfärbungen auf deinen Anziehsachen hinterlassen, und das möchte niemand erleben, wenn man seine Lieblinge nach langer Zeit wieder hervornimmt.
Luftdichte Behälter verwenden
Luftdichte Behälter sind ideal, um deine Kleidung zu verstauen. Sie schützen vor Staub und Feuchtigkeit und halten deine Textilien frisch und farbintensiv.
Wir empfehlen dir, umweltfreundlichere Aufbewahrungsoptionen zu nutzen: wiederverwendbare, luftdichte Behälter oder Vakuumbeutel reduzieren Plastikmüll und sind genauso wirksam. So schützt du nicht nur deine Lieblingsteile, sondern auch die Umwelt.
Schütze deine Textilien vor Motten
Motten können unsere Kleidung schwer beschädigen. Um Schädlinge fernzuhalten, raten wir zu natürlichen Mottenabwehrmitteln wie Lavendelsäckchen oder Zedernholzblöcken.
Diese natürlichen Duftstoffe sind wirksam und schonend für deine Lieblingsteile, ohne aggressive Chemikalien. So bekommst du deine Kleidung im nächsten Sommer unversehrt zurück.
Der richtige Lagerort
Die richtige Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit sind entscheidend für die Lagerung. Ein trockener, kühler und dunkler Ort (wie Schrank, Dachboden oder Keller) ist ideal.
So schützt du deine Kleidungsstücke vor Feuchtigkeit und Schimmelbildung. Aber Vorsicht: Vermeide zu hohe oder niedrige Temperaturen, da diese die Textilfasern schädigen können.
Kleidung ordentlich falten
Indem du deine Kleidung ordentlich faltest, sparst du Platz und vermeidest Knitterfältchen bereits beim Verstauen. Packe deine Anziehsachen nicht zu eng zusammen: Das führt zu Faltenbildung.
Besonders empfindliche Teile kannst du mit Seidenpapier vor Verschleiß schützen. Stapel die gefaltete Kleidung aufrecht in den Behältern, so hast du einen guten Überblick und findest alles schnell wieder.
Tipp: Diese Methode hilft dir auch dabei, schnell zu sehen, was du bei dir zu Hause lagerst, perfekt für die Saison danach.
Regelmäßige Lüftung
Lüfte den Lagerort deiner Teile gelegentlich durch, um überschüssige Feuchtigkeit zu reduzieren. So beugst du Schimmel und unangenehmen Gerüchen vor.
- Im Sommer: Am besten morgens oder spät abends lüften, wenn die Temperaturen noch nicht so hoch sind.
- Im Winter: Darf und sollte auch tagsüber gelüftet werden.
Mit regelmäßiger Lüftung und den richtigen Techniken bleibt die Qualität deiner Kleidung erhalten, und sie ist immer einsatzbereit für die nächste Saison.
Kleidung einlagern: Sommer- und Winterkleidung richtig einmotten
Zweimal im Jahr steht der große Wechsel an: Im Frühling wandert die dicke Winterkleidung in den Schrank, im Herbst die luftigen Sommerteile. Wer Kleidung einlagern will, sollte dabei nach einem festen Ablauf vorgehen, damit am Ende der Saison nichts vergilbt, riecht oder von Motten angeknabbert ist.
Bevor du einlagerst, sortiere kurz aus: Teile, die du seit zwei Saisons nicht getragen hast, brauchen wahrscheinlich keinen Platz mehr in der Kiste. Wer beim Einlagern gleich ausmistet, hat danach mehr Platz für neue Lieblingsstücke, zum Beispiel aus unserer Kollektion für Frauen.
Für die eigentliche Einlagerung gilt: Kleidung erst waschen (siehe oben), dann nach Material sortieren. Empfindliche Strickwaren und Seide lagerst du am besten flach liegend statt gefaltet in engen Behältern, damit sich keine Druckstellen bilden. Grobe Baumwollteile und Basics kannst du problemlos stehend in Boxen stapeln.
Tipp: Beschrifte deine Kisten mit Inhalt und Saison. So findest du im nächsten Jahr sofort, was du suchst, ohne jede Box öffnen zu müssen.
Kleidung im Keller lagern: Feuchtigkeit und Schimmel vermeiden
Der Keller ist kühl, dunkel und oft der einzige Ort mit genug Platz, deshalb landet die Saisonkleidung hier besonders häufig. Damit Kleidung im Keller lagern nicht zum Risiko wird, kommt es auf ein paar Details an.
Luftfeuchtigkeit im Blick behalten
Kellerräume haben oft eine höhere Luftfeuchtigkeit als Wohnräume, gerade in älteren Häusern. Ein einfaches Hygrometer verschafft dir schnell Klarheit: Liegt die Luftfeuchtigkeit dauerhaft über 60 Prozent, ist das Risiko für Schimmelbildung deutlich erhöht. In diesem Fall hilft ein Luftentfeuchter oder Granulat in den Aufbewahrungsboxen.
Kartons nie direkt auf den Betonboden stellen
Betonboden zieht Feuchtigkeit aus der Raumluft und aus dem Erdreich, das gilt besonders im Souterrain. Stelle Kartons und Kisten deshalb nie direkt auf den Boden, sondern auf ein Regal, eine Palette oder zumindest ein paar Zentimeter hohe Füße. So bleibt die Kleidung trocken, selbst wenn am Boden Feuchtigkeit kondensiert.
Für Luftzirkulation sorgen
Stelle Regale und Boxen mit etwas Abstand zur Wand auf, statt sie direkt an die Kelleraußenwand zu schieben. So kann Luft zirkulieren, und Feuchtigkeit staut sich nicht in einer Ecke. Auch zwischen den Kisten selbst lohnt sich etwas Freiraum, damit die Luft zirkulieren kann.
Luftdicht oder atmungsaktiv: Was passt in den Keller?
Luftdichte Boxen schützen zuverlässig vor Staub und Ungeziefer, schließen aber auch vorhandene Restfeuchte in der Kleidung ein. Achte deshalb darauf, Textilien vor dem luftdichten Verpacken wirklich vollständig zu trocknen. In sehr feuchten Kellerräumen sind atmungsaktive Stoffbeutel oder Kartons manchmal die bessere Wahl, weil Feuchtigkeit entweichen kann, statt sich in der Box zu sammeln. Wer beide Varianten kombiniert, zum Beispiel luftdichte Behälter mit Silica-Gel-Beuteln, ist auf der sicheren Seite.
Dachboden statt Keller: Temperaturschwankungen einplanen
Als Alternative zum Keller bietet sich der Dachboden an, allerdings mit einer anderen Herausforderung: Statt Feuchtigkeit sind hier starke Temperaturschwankungen das Hauptproblem. Im Sommer können unter dem Dach schnell über 40 °C erreicht werden, im Winter kann es empfindlich kalt werden.
Diese Schwankungen setzen Fasern und Farben stärker zu als ein konstant kühler Keller. Lagere Kleidung auf dem Dachboden deshalb möglichst weit weg von Dachfenstern und direkter Sonneneinstrahlung, am besten in blickdichten, geschlossenen Behältern statt in durchsichtigen Plastiktüten. Kontrolliere die Kisten zwei- bis dreimal im Jahr auf Feuchtigkeit, Schädlinge und Gerüche, gerade nach besonders heißen oder kalten Phasen.
Zusätzlichen Stauraum und praktische Aufbewahrungslösungen für dein Zuhause findest du in unserer Zuhause-Kollektion.
Qualität, die lange hält
Bei erlich textil findest du hochwertige Basics aus nachhaltigen Materialien, entworfen für Langlebigkeit und Komfort. Unsere zeitlosen Designs begleiten dich über viele Saisonen hinweg. Richtig gepflegt und gelagert, hast du lange Freude an deinen Lieblingsteilen.
Eine gute Lagerung ist eine Investition in die Langlebigkeit deiner Lieblingsteile.
Häufige Fragen
Wie lagert man Kleidung am besten?
Am besten lagerst du Kleidung sauber, trocken und vollständig durchgetrocknet in luftdichten oder atmungsaktiven Behältern, an einem kühlen, dunklen Ort mit gleichmäßiger Temperatur. Natürlicher Mottenschutz, regelmäßige Lüftung und ordentliches Falten oder flaches Liegen für empfindliche Teile halten Kleidung über Monate hinweg in gutem Zustand.
Wie lagert man Kleidung im Keller richtig?
Miss die Luftfeuchtigkeit mit einem Hygrometer, stelle Kartons erhöht auf ein Regal oder eine Palette statt direkt auf den Betonboden und sorge für Abstand zur Wand, damit Luft zirkulieren kann. So bleibt der Keller trotz kühler Temperaturen ein sicherer Lagerort.
Wie kann ich Kleidung einlagern, ohne dass sie Schaden nimmt?
Wasche und trockne Kleidung vollständig, bevor du sie einlagerst, sortiere aus, was du nicht mehr brauchst, und verpacke empfindliche Teile flach statt gefaltet. Nutze natürliche Mottenabwehr wie Lavendel oder Zedernholz und kontrolliere die Kisten alle paar Monate.
Luftdicht oder atmungsaktiv, was ist besser, um Kleidung im Keller aufzubewahren?
Luftdichte Boxen schützen am besten vor Staub, Ungeziefer und Gerüchen von außen, atmungsaktive Behälter lassen dagegen Restfeuchte entweichen. In feuchten Kellern ist eine Kombination aus beidem, zum Beispiel luftdichte Boxen mit Silica-Gel, meist die sicherste Lösung.
Wie lange kann ich Kleidung im Keller aufbewahren, ohne sie zu kontrollieren?
Auch bei optimaler Lagerung solltest du eingelagerte Kleidung alle zwei bis drei Monate kurz kontrollieren, besonders im Keller. So erkennst du frühzeitig Feuchtigkeit, Schimmel oder Mottenbefall und kannst gegensteuern, bevor größerer Schaden entsteht.










































