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Damit unsere Produkte unbeschadet bei euch ankommen und das Handling für die Mitarbeiter:innen in unserem Lager erleichtert wird, verpacken wir einige unserer Artikel in halbdurchsichtigen Plastiktütchen. Diese wollen wir natürlich so nachhaltig wie möglich halten, und haben deshalb jahrelang spezielle Polybags verwendet, in dem Glauben, diese seien aus 100% recyceltem Material. Das Problem: die Bags sind leider gar nicht so nachhaltig, wie wir dachten.

Während wir auf der Suche nach einer Alternative zu diesen Polybags waren, um kein weiteres Plastik in den Umlauf zu bringen – sei es recyceltes oder nicht – mussten wir feststellen, dass die Tütchen einen viel geringeren Recyclinganteil aufweisen als angegeben. Statt der angenommenen 100% sind tatsächlich nur 20% des Materials aus recycelten Kunststofffasern. Wo genau die Kommunikation hier schief lief lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt leider nicht mehr nachvollziehen. Weeeell damn, what an epic fail.

Und als wären das nicht schon genug bad news, entdeckten wir in diesem Zuge außerdem, dass die Plastikverpackungen von den notwendigen Papieraufklebern darauf kontaminiert wurden und somit nicht mehr maschinell recycelt werden konnten. (Kurze Erklärungseinschub an dieser Stelle: Plastikmüll kann nur dann recycelt werden, wenn er sortenrein ist. Sprich: der Kunststoff darf keine Fremdstoffe wie beispielsweise Papier aufweisen.)

Alles in allem also ein ziemliches Fiasko.

Wir ihr euch sicher denken könnt, sind wir nicht gerade happy mit der Situation und wollen schnellstmöglich eine wirklich nachhaltige Alternative finden! Das ist allerdings leider sehr viel schneller gesagt als getan. Nichtsdestotrotz können und wollen wir nichts unversucht lassen und das Problem, wenn auch in kleinen Schritten, direkt angehen.

Hier also unsere zwei Quickfixe aka Zwischenlösungen:

Quickfix Nummer 1

Jetzt wo wir es besser wissen, wollen wir die Polybags natürlich nicht länger als 100% recycelt labeln. Deshalb werden wir die entsprechende Bedruckung auf den Beuteln in Zukunft weglassen. Aber be aware: „alte“ Polybags mit falschem Wording sind immer noch im Umlauf. Da wir jetzt nicht auch noch zusätzlichen Müll verursachen wollen, werden wir die bis jetzt bestellten Tütchen auch noch aufbrauchen, bevor wir dann hoffentlich bald eine Alternative ganz ohne Plastik gefunden haben.

Quickfix Nummer 2

Damit die Polybags wenigstens in Zukunft recycelt werden können, werden wir ab sofort die Papieraufkleber, durch welche aus Kunststofffaser ersetzen. Aktuell gibt es leider hierfür nur Aufkleber mit einem rPE (recycelten Polyethylene) Anteil von 30%. Auch hier werden allerdings zunächst noch restliche Polybags im Umlauf sein, die mit Papieraufkleber versehen sind.

Long-term Goal

Unser eigentliches Ziel, die Einführung einer wirklich nachhaltigen Lösung aus recycelbaren und bestenfalls natürlichen Materialen, werden wir darüber aber nicht aus den Augen verlieren! Wir sind fleißig dabei Alternativen zu finden, Pilotprojekte zu entwickeln und diese bei allen relevanten Stakeholder:innen zu testen – heißt: Wir holen uns Feedback von unseren Produzent:innen, dem Warenlager und natürlich von euch, unserer Community.

Aktuell prüfen wir zwei Möglichkeiten auf ihre Realisierbarkeit und Effektivität: Die Verwendung von Hangtags aus recyceltem Altpapier und einer Bio-Baumwollkordel, die wir bei unserer Limited Edition Olive im Juni 2022 getestet haben und Pergaminbeutel aus Papier. Diese verwenden wir bei unserem Limited Edition Pyjama, der in Zusammenarbeit mit Male entstanden ist.

Sobald es weitere Entwicklungen in unserer Verpackungs-Odysee gibt, werden wir es euch selbstverständlich wissen lassen – offen und e(h)rlich.

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